Boris Johnsons Brexit-Abkommen vom britischen Parlament abgelehnt
21 Oct 2019Das Pfund Sterling kletterte auf seinen höchsten Stand seit fünf Monaten, nachdem die Regierungschefs der 27 EU-Staaten ein neues Brexit-Abkommen von Premierminister Boris Johnson befürworteten. Am Samstag kam das britische Parlament in einer Sondersitzung zusammen, um über das Abkommen abzustimmen, und das Parlament stimmte wie erwartet dagegen. Die Regierung hat die EU nun um eine Verlängerung der Gespräche über die Brexit-Frist am 31. Oktober hinaus gebeten, was voraussichtlich entweder zu Neuwahlen oder einem zweiten Referendum führen wird. Premier Johnson hat jedoch vor, einen zweiten Versuch zu unternehmen, um das Abkommen diese Woche durchs Parlament zu bekommen.
Moderate Zuwächse bei US-Aktien nach Bekanntgabe von Quartalszahlen
21 Oct 2019US-Aktien beendeten die vergangene Woche leicht im Plus, nachdem die ersten Berichte für das dritte Quartal gut ausgefallen waren. Von den 13 % der Unternehmen, die im S&P 500 Index vertreten sind und Zahlen geliefert haben, übertrafen 83 % der Unternehmen die Ergebnisse um durchschnittlich 4 % und 52 % übertrafen die Umsätze. Der S&P 500 Index verzeichnete am Donnerstag, den 17. Oktober Zuwächse innerhalb 0,65 % seines Rekordhochs.
Fortgesetzte Sorge um das Wirtschaftswachstum belastet Ölmärkte
21 Oct 2019China gab bekannt, dass die Wirtschaft des Landes im dritten Quartal 2019 um annualisierte 6 % gewachsen ist – dies ist das niedrigste Wachstum seit 27 Jahren und ein Rückgang gegenüber den 6,4 % bzw. 6,2 % in den beiden ersten Quartalen des Jahres. Die Ölmärkte verzeichneten in der letzten Woche negative Zahlen, da die weltweite Sorge um das Wirtschaftswachstum den Rohstoff belastete, während die Fördermengen weiter hoch blieben.
Weitere Unsicherheit um Brexit – Frist läuft am 31. Oktober ab
15 Oct 2019Auf das von Premierminister Boris Johnson vorgeschlagenen Brexit-Abkommen hin befinden sich die EU und Großbritannien in intensiven Verhandlungen. Die EU besteht darauf, dass bei jeglicher Einigung eine geschlossene Grenze zwischen Irland und Nordirland vermieden werden muss sowie die Wirtschaft der Insel und das Karfreitagsabkommen unangetastet und die Integrität des Binnenmarkts erhalten bleiben müssen. Die aktuelle Frist für den Brexit ist der 31. Oktober, doch falls bis zum 19. Oktober kein Abkommen geschlossen und ratifiziert werden kann, hat das britische Parlament Premier Johnson dazu verpflichtet, eine weitere Verlängerung zu beantragen, was zu Neuwahlen und/oder einem weiteren Referendum führen könnte. Die Volatilität beim Pfund Sterling kann auf diese Unsicherheit zurückgeführt werden.
Vorsichtiger Optimismus in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China
15 Oct 2019In der letzten Woche ist es zu positiven Entwicklungen gekommen, da US-Präsident Donald Trump „Phase 1“ eines Handelsabkommens zwischen den USA und China bekanntgab. Dabei würden die USA die ab dem 15. Oktober geplanten Zollerhöhungen aussetzen, wenn China im Gegenzug mehr landwirtschaftlich Produkte aus den USA bezöge. Außerdem gibt es Übereinkünfte zum Schutz geistigen Eigentums, zu Finanzdienstleistungen und in Währungsfragen. Risikoaktiva wie Aktien und Industriemetalle profitierten davon leicht. Gold, eine aus historischer Sicht sichere Anlage, ist weiterhin gefragt und hält sich auf dem Stand um 1500 USD/oz., da die handelsbezogenen Risiken bei Weitem noch nicht ausgeräumt sind.
US-Notenbank bleibt bei ihrem gemäßigten Ton
15 Oct 2019Die Kommentare des Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed) Jerome Powell fielen merklich gemäßigt aus. Er beschrieb die aktuelle Periode als eine Abschwächung in der Mitte des Wirtschaftszyklus, merkte jedoch an, dass die Fed mit einer „gesunden Dosis Risikomanagement“ datenabhängig sei. Powell bestätigte, dass die Fed bald wieder ein natürliches Wachstum ihrer Bilanz durch Käufe kurzfristiger Schatzanweisungen zulassen werde, um Probleme auf dem kurzfristigen Geldmarkt (Repo) zu vermeiden, zu denen es vor Kurzem gekommen ist.
Gold könnte bei dauerhaft erhöhten geopolitischen Risiken auf über 1800 USD/oz. steigen
26 Aug 2019Bei den Goldpreisen hat sich in den vergangenen zwei Monaten viel getan – allein in diesem Zeitraum ist es zu einem Anstieg von 14 % gekommen. Die Zuwächse bei Gold gehen mit einem plötzlichen Renditerückgang bei US-Staatsanleihen und einer verstärkten Nachfrage nach sicheren Anlagen einher. Wie wir in Goldmarkt als Maß aller Dinge ausführten, haben die steigenden Spannungen zwischen den USA und China in Form von Handels- und Währungskonflikten auf dem Markt für Nervosität gesorgt, wodurch sich wiederum die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht hat. Sowohl der Markt als auch die Trump-Regierung scheinen die US-Notenbank (Fed) zum Handeln gezwungen zu haben. Wutausbrüche auf dem Markt haben die Entscheidungen der Fed klar beeinflusst: Die Zentralbank passte ihren geldpolitischen Kurs an, nachdem die Aktienmärkte zu Beginn dieses Jahres ins Wanken geraten waren. Die unentschlossene Vorgehensweise der Trump-Regierung beim Handel hat ebenso dazu geführt, dass die Fed eine Zinssenkung, quasi als „Versicherung“, durchgeführt hat. Die Fed Fund Futures zeigen, dass auf dem Markt die Erwartung weiterer Zinssenkungen im Laufe des Jahres besteht, und dies wird die Renditen von US-Staatsanleihen voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau halten.
Continued skirmishes around the Arabian Peninsula lent support to oil prices in the past week
15 Jul 2019A risk we have highlighted in “40 Years of fraught US-Iran tension in the Persian Gulf plays on” is now being crystallised with the flow of oil moving through the Strait of Hormuz – the world’s most important transit choke-point – being hampered. Added to that, tropical storm Barry is shuttering production in the US Gulf Coast, temporarily tightening US supply of oil. Despite fears of oil demand slowing amid little progress with US-China trade talks, constrained supply is continuing to support oil prices.
Tariff war continues to affect China’s equity markets
14 Jul 2019Chinese stocks posted a loss last week as trade data underscored the impact of the tariff war. Export growth in June slowed 1.3% versus the prior year while imports fell more than expected by 7.3% over the prior year. The weak import data provided evidence of weaker domestic demand. June imports from the US dipped by 31.4% versus last year while US bound exports fell 7.8%. The latest trade data was a reflection of the latest tariff hike on US$200bn worth of Chinese good to 25% from 10% on May 10 due to the breakdown of trade talks in May.
The latest tweet by President Trump that China is “letting us down” by not increasing its purchases of American farm products as previously agreed by the two nations, provides further signs that little progress has been achieved since the G-20 meeting and the potential for further escalation remain high. Chinese producer prices over the year to June which were lower than expected and led to concerns about deflation. Meanwhile consumer prices rose by 2.7% over the prior year to June as a spike in food prices continues to drive consumer price growth trend higher. Milder reaction across Chinese equity and bond markets suggest investors continue to expect more stimulus by the Chinese government. Chinese GDP came in at 6.2% marking its lowest level since 1992. We believe this is in line with the government’s range bound target of 6- 6.5% outlined at the start of 2019 and were largely in line with estimates.
US Equity Markets’ mixed reaction.
14 Jul 2019While the large cap indices represented by the S&P 500 Index and the Dow Jones Index attained record highs at 3,000 and 27,000 points respectively, the smaller cap Indices posted modest losses. Technology stocks represented by the Nasdaq Composite Index ended the week as the best year to data performer among US Indices posting 24% gains helped by gains among the chipmakers. The release of the Federal Reserve (Fed) chairman Jerome Powell’s testimony to the House Financial Services Committee was the main reason behind the strong performance US stocks. Powell was slated to tell the committee that “uncertainties surrounding trade tensions and concerns about the strength of the global economy continue to weigh on the US economic outlook. Bad news become the good news as it provided investors with further signs that the tentative resumption of US-China trade talks and string June payrolls won’t be enough to derail the Fed from additional rate cuts.
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Expectations of a rate cut at the Fed’s July 30-31 Meeting continued to dominate market sentiment. However, it looks like the recent positive economic data has dampened the odds of a 50Bps rate cut to only 21% according to the CME Group. Economic data last week surprised on the upside. The labour department reported that the core (excluding food and energy) inflation rose 0.3% in June versus consensus expectations for a 0.2% gain. Data showed that producer price inflation and consumer price inflation also increased more than expected. Inflation is within control and the market is pricing in another 2 to 3 rate cuts within the next 6 months. Weekly jobless claims fell to a 5-decade low. On the flip side, Small business sentiment snapped its winning streak of gains over the past 5 months. The positive data sent the yield on the benchmark 10-year Treasury note to its highest level in a month.