Silver is buoyed by gold and industrial metals
26 Jan 2023Silver often exhibits a leveraged relationship with gold. We experienced this in the twelve months after the March 2020 Covid crash in markets when silver meaningfully outperformed gold while both metals rallied. In 2022, things went in the other direction. As gold’s sentiment deteriorated, investor sentiment towards silver fell even further. But since November, once again, gold’s recovery is enabling silver to bounce back even more strongly. Silver is, of course, affected by the dynamics of industrial metals as well given more than half of its demand comes from industrial applications. This was also a factor for its lacklustre performance last year as industrial metals were pricing in a slowdown in China and recessionary fears across major economies more widely. If in 2023, China’s lockdowns are lifted for good and the economic engine starts firing again, fuelled by accommodative monetary policy, this could be the catalyst for the recovery of industrial metals. It could also spur silver’s rally further.
Industrial metals experience a cyclical recovery
26 Jan 2023Industrial metals are like the growth stocks of commodities. They are cyclical but promise long-term growth. For most of last year, they faced headwinds from aggressive monetary policy tightening in the same way as growth stocks. Since November, however, sentiment in markets started to change and consensus expectations are for policy tightening to moderate in the first half of this year given declining inflation numbers, particularly in the US. This is helping lift industrial metals once again. Naturally, industrial metals also have a correlation with manufacturing activity in China. While it remains to be seen if, and by how much, manufacturing activity improves in China in the coming months, easing lockdown rules are expected to move the needle in the positive direction.
Inverse Beziehung von Gold zum Dollar offensichtlich
25 Nov 2022In den ersten beiden Novemberwochen kam Leben in die Goldpreise, da ein starker Dollar leichte Schwäche zeigte und die Renditen von US-Staatsanleihen leicht zurückgingen. Die spekulative Netto-Positionierung in Gold-Futures ist von rund 60.000 Kontrakten Anfang November auf rund 140.000 Kontrakte (Stand: 22. November) gestiegen, was die verbesserte Stimmung widerspiegelt.
Volatilität auf den Nickelmärkten
25 Nov 2022Die Nickelpreise verzeichneten am 15. November einen steilen Anstieg, als die Nachricht von einer Explosion in einer indonesischen Nickelfabrik bekannt wurde. Dies wurde später von Indonesien dementiert und die Preise normalisierten sich daraufhin. Die starke Reaktion spiegelt die Nervosität auf den Märkten wider, da sich die Nickelbestände in den Lagerhäusern der London Metal Exchange (LME) auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Niedrige Bestände gehören zu den Gründen, warum die LME sich vor Kurzem gegen ein Verbot von russischem Metall entschied (einschließlich Nickel). Außerdem könnten niedrige Bestände zu akuten Engpässen führen, falls die Nachfrage Anzeichen auf eine Erholung zeigt.
Meinungen von OPEC und IEA gehen bei Öl auseinander
18 Nov 2022Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat ihre Ölnachfrageprognose für dieses und nächstes Jahr um 100.000 Barrel korrigiert und begründet dies mit Problemen im Hinblick auf eine weltweite Rezession und eine schwache Nachfrage aus China. Im Gegensatz dazu hat die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für die Ölnachfrage in diesem Jahr angehoben und sieht die weltweite Wirtschaft somit in einem optimistischeren Licht als die OPEC. Die Preise für Öl der Sorte Brent schwankten in den ersten beiden Novemberwochen zwischen 92 USD/Barrel und 99 USD/Barrel.
Vorerst kein Verbot russischer Metalle durch die LME
18 Nov 2022Warum sind die Kaffeepreise rückläufig?
10 Nov 2022Brasilien ist der weltweit größte Produzent und Exporteur der Kaffeesorte Arabica und es kommt tendenziell im erntestarken Jahr des zweijährigen Erntezyklus zu einer höheren Produktion. Die Regionen Brasiliens, in denen Arabica-Kaffee angebaut wird, haben seit Anfang September mehr als 160 mm Niederschlag verzeichnet. Dadurch beläuft sich die Regenmenge für das anstehende erntestarke Jahr fast auf die Mengen, die im selben Zeitraum 2018 gemessen wurden, Brasiliens dritthöchstem Produktionsjahr. Dieser gute Start in die Regenzeit hat in den Kaffeeanbaugebieten Minas Gerais und Sao Paolo, den wichtigsten kaffeeproduzierenden Bundesstaaten Brasiliens, die Bodenfeuchtigkeit vom niedrigsten Stand in 12 Jahren auf die Mitte des normalen historischen Bereichs angehoben, wie im Gro Climate Risk Navigator ersichtlich. Außerdem erhöht ein schwacher brasilianischer Real den Anreiz für Exporteure Kaffee auszuführen. Inmitten dieser Verbesserungen der Anbaubedingungen sind die Kaffeepreise im Oktober um 25,8 % gefallen und nähern sich einem 15-monatigen Tiefstand. Hierbei sollte beachtet werden, dass die von Börsen überwachten Bestände sich fast auf einem 23-jährigen Tiefstand befinden, was die Kaffeepreise zusammen mit dem aktuellen Ausverkauf etwas stützen könnte.
Geopolitik sorgt für Volatilität bei Agrarrohstoffen
10 Nov 2022In seinem aktuellen Bericht korrigierte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine globalen Endbestände für Weizen und Mais nach unten, der globale Sojabohnenbestand wurde hingegen erhöht. Trotzdem sind die Getreidepreise aufgrund der Unklarheit über eine mögliche Verlängerung des Getreidekorridor zwischen Russland und der Ukraine im November unter Druck geraten. Russland ließ am 29. Oktober 2022 zunächst verlauten, sich aus dem Getreideabkommen, das die UN und die Türkei mit Russland ausgehandelt hatten, zurückzuziehen. Kurz darauf stimmte Russland zu, sich dem Ukraine-Exportabkommen wieder anzuschließen, und beendete damit den Konflikt, der drohte, erneut eine weltweite Nahrungsmittelkrise zu entfachen. Die schnell aufeinander folgenden Verlautbarungen Russlands machen deutlich, wie volatil die Lage am Schwarzen Meer derzeit ist und wie sie sich auf die Preise von Agrarrohstoffen auswirkt.
Derzeitige Abweichung zwischen Platin und Palladium könnte ein Zeichen der Zukunft sein
04 Nov 2022Platin und Palladium wichen im vergangenen Monat im Hinblick auf ihre Wertentwicklung deutlich voneinander ab. Platin verzeichnete ein Plus von rund 10 %, während Palladium im Oktober einen Verlust von fast 12 % hinnehmen musste. Laut Metals Focus wird Platin aufgrund seiner ökologischen Eigenschaften (Einsatz bei der Herstellung von Wasserstoff), des Interesses durch chinesische Investoren und einer zunehmenden Substitution (von Palladium in Autos mit Verbrennungsmotor) 2023 wirtschaftlichen Turbulenzen besser widerstehen können als Palladium. Im Gegensatz dazu tut sich Palladium schwer, sich der Belastung durch batteriebetriebene Fahrzeuge, schlechter wirtschaftlicher Bedingungen und günstigerer Alternativen zu Metallen zu erwehren.
Industriemetalle trotz leichter Erholung im Vormonat weiter unter konjunkturellem Druck
04 Nov 2022Der wirtschaftliche Hintergrund ist für Industriemetalle nach wie vor schwierig. Zyklische Rohstoffe, darunter auch Industriemetalle, sind darauf fixiert, wie die Aussicht auf eine Rezession die Nachfrage in den kommenden Monaten beeinträchtigen wird. Dies belastet trotz Engpässen auf dem physischen Markt weiterhin die Preise. Die Wirtschaftsaktivität in China hält sich ebenso auf einem moderaten Niveau und bietet Industriemetallen dadurch derzeit wenig Unterstützung. Der chinesische Einkaufsmanagerindex (EMI) war auch im Oktober im rückläufigen Bereich, d. h. unter 50 Punkten, und er ist damit nun drei Monate in Folge rückläufig. Im Gegensatz dazu zeichnet sich ein Verbot von russischen Metallen durch die London Metal Exchange (LME) ab. Sollte es dazu kommen, könnte sich die Stimmung am Markt schnell ändern und deutliche Engpässe könnten in die Metallmärkte eingepreist werden.