Gold continues sideways while remaining caught between competing forces
01 Jul 2022Gold remains trapped between competing forces. Persistently high and rising levels of inflation in major economies are lending support while the hawkishness from central banks, to control the inflation, is creating headwinds. Gold has held its ground relatively well in the face of the sharp rise in US Treasury yields and an appreciating dollar and many investors are still recognising its value as a diversifier – given it is broadly flat this year while equities have endured large losses. For this reason, physical gold held in exchange traded products worldwide stands elevated at just under 105 million troy ounces (oz) as of 24 June, compared to around 98m oz at the start of the year. Going forward, if stagflationary risks increase, i.e., the risk of high inflation and disappointing growth, gold could remain supported. Most recently, G7 countries have announced a ban on Russian gold. While the physical impact of this decision may be relatively limited given the quantity of gold exported by Russia to G7 countries is not material enough to impact gold prices, the symbolic decision could impact sentiment – potentially through higher net speculative positioning, although this remains to be seen.
Are industrial metals behaving like growth stocks?
01 Jul 2022Industrial metals have given back their first quarter gains and are now down year to date. The second quarter has been a challenging period for the sector and started with much of the geopolitical risk premium eroding from prices. Prices have continued to decline as slowdown in demand from China (as evident from contractionary Purchasing Managers' Indices (PMI) numbers since March) has weighed on sentiment. Going forward, the growing risk of recession could continue to weigh on sentiment. Industrial metals are somewhat behaving like growth stocks in the current environment, and understandably so. The sector has an element of cyclicality given its strong connection with economic activity and an element of growth given its demand prospects from the long-term energy transition theme. The dampening of risk sentiment has hurt industrial metals on both fronts.
Stimmung beim Wirtschaftsausblick weiter pessimistisch
24 Jun 2022Aktien ist es nicht gelungen, eine positive Dynamik aufzubauen, da die Sorge über den Wirtschaftsausblick weiter zunimmt. Die Zentralbanken erwarten, dass ein breiteres Spektrum von Instrumenten zum Einsatz kommen wird, um die Inflation zu senken. Die Investoren erwarten zunehmend, dass dies für Rezessionsrisiken sorgen wird, die Inflation aber aufgrund des angebotsseitigen Drucks weiter hoch bleiben könnte. Die Inflation des Verbraucherpreisindex (VPI) beläuft sich im Mai in Großbritannien auf 9,1 %, im April waren es hingegen noch 9 %.
Mögliche Erholung bei Industriemetallen in China
24 Jun 2022Der chinesische Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe, ein Maß für die monatliche Veränderung der Wirtschaftsaktivität, ist seit März drei Monate in Folge rückläufig. Dies belastet die Stimmung bei Industriemetallen, da diese von der chinesischen Industrienachfrage abhängig sind. Sollte die Wirtschaftsaktivität in China im Juni gestiegen sein, könnte dies die Stimmung der Investoren im Hinblick auf Industriemetalle wiederbeleben.
Industriemetalle weiter auf Talfahrt
17 Jun 2022Industriemetalle erleben aktuell einen massiven Einbruch. Der Preisverfall begann im April, als die Märkte den Aufschlag für die bestehenden geopolitischen Risiken erstmals (zumindest teilweise) nicht mehr einpreisten. Weder die USA noch die EU haben bisher vollständige Einfuhrverbote für Industriemetalle aus Russland verhängt. Im Mai und Juni herrschte im Sektor weiterhin eine pessimistische Stimmungslage, denn die Nachfrage seitens der chinesischen Industrie fiel wegen der nach wie vor verfolgten Null-Covid-Strategie schwach aus.
Weitere Volatilitätsspitzen, Inflation nährt Risikoaversion
17 Jun 2022Die Teuerungsrate des US-Verbraucherpreisindex (CPI) belief sich im Mai auf 8,6 % und übertraf damit die im Vorjahresmonat verzeichneten 8,3 %. Diese Entwicklung förderte an den Aktienmärkten nicht gerade die Risikobereitschaft, denn man geht nun davon aus, dass die US-Notenbank Fed zur Eindämmung der Inflation kräftig an der Zinsschraube drehen wird. Der CBOE Volatility Index (VIX) ließ den im gesamten bisherigen Jahresverlauf häufig beobachteten Ausschlägen einen weiteren folgen und stieg am 13. Juni wieder auf ca. 34 Punkte.
Gold bleibt trotz Fed-Zinserhöhung um 50 Basispunkte standhaft
06 May 2022Wie erwartet hat die US-Notenbank die Zinsen zum ersten Mal seit 2000 um 50 Basispunkte erhöht und dabei auf weitere Zinserhöhungen hingewiesen, zu denen es bei ihren folgenden beiden Sitzungen kommen wird. Da die Märkte allerdings mit dieser restriktiven Maßnahme der Zentralbank gerechnet haben, belastet sie im Hinblick auf Gold nicht die Stimmung. Stattdessen sind die Investoren der Ansicht, dass die Fed auf das US-Wirtschaftswachstum achten und für den Rest des Jahres nicht so restriktiv vorgehen wird, wie dies derzeit eingepreist wird. Ist dies tatsächlich der Fall, könnte es sein, dass der US-Dollar und die Treasury-Renditen nachgeben und Gold seine Stärke behält.
Ölpreise steigen erneut: EU erwägt Transport- und Versicherungsverbot von russischem Öl
06 May 2022Die Benchmarks sowohl von Brent- als auch von WTI-Rohöl (West Texas Intermediate) sind Anfang Mai wieder gestiegen, da die Europäische Union die Ausweitung ihrer Sanktionen auf russisches Öl in Betracht zieht. Zusätzlich zu dem Verbot von russischem Öl und Gas (dessen Inkrafttreten bis zu acht Monate dauern kann) hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, dass es in Europa eingetragenen Unternehmen verboten werden soll, russische Öllieferungen, unabhängig von ihrem Zielort, zu transportieren oder zu versichern. Diese Maßnahme wird den Erwartungen zufolge die Nachfrage nach nicht-russischem Öl erhöhen und führt derzeit zu einer Preissteigerung.
Gold wird weiterhin durch starke Nachfrage gestützt
22 Apr 2022Die Nachfrage nach Gold ist aufgrund geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken sowie einer steigenden Inflation nach wie vor hoch. Die spekulative Netto-Positionierung in Gold-Futures (ein Stimmungsbarometer) beläuft sich netto auf fast 300.000 Long-Kontrakte . Dies liegt rund eine Standardabweichung über dem Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre. Ebenso ist der Anteil an physischem Gold in Exchange-Traded Products auf rund 107 Mio. Feinunzen gestiegen (Stand: 19. April 2022). Im Vergleich dazu waren es zu Beginn des Jahres noch rund 98 Mio. Feinunzen .
Konflikt sorgt bei Palladium doppelt für Unsicherheit
18 Mar 2022Rund 40 % der weltweiten Palladiumproduktion stammt aus Russland, wodurch es sich unter den Metallen befindet, die von dem Konflikt am meisten beeinträchtigt werden. Vor Ausbruch des Kriegs waren wir aufgrund eines verbesserten Ausblicks für die Automobilindustrie in diesem Jahr im Hinblick auf die Palladiumnachfrage positiv eingestellt. Der Konflikt sorgt bei Palladium jedoch auf zweierlei Weise für sehr viel Unsicherheit. Erstens sind im Laufe der Entwicklungen des Konflikts Kursschwankungen zu erwarten. Und zweitens beruhte der verbesserte fundamentale Ausblick im Automobilbereich auf der Versorgung der Automobilhersteller mit einer größeren Menge von Halbleitern in diesem Jahr. Sowohl die Ukraine als auch Russland sind aber wichtige Lieferanten von Neon, das in der Herstellung von Halbleitern zum Einsatz kommt. Ein fragwürdiger Ausblick für die Halbleiterindustrie könnte bei Palladium jedoch erneut für Gegenwind sorgen.