PRESSEMITTEILUNGEN
Konflikt sorgt bei Palladium doppelt für Unsicherheit
Friday 18th March '22
Rund 40 % der weltweiten Palladiumproduktion stammt aus Russland, wodurch es sich unter den Metallen befindet, die von dem Konflikt am meisten beeinträchtigt werden. Vor Ausbruch des Kriegs waren wir aufgrund eines verbesserten Ausblicks für die Automobilindustrie in diesem Jahr im Hinblick auf die Palladiumnachfrage positiv eingestellt. Der Konflikt sorgt bei Palladium jedoch auf zweierlei Weise für sehr viel Unsicherheit. Erstens sind im Laufe der Entwicklungen des Konflikts Kursschwankungen zu erwarten. Und zweitens beruhte der verbesserte fundamentale Ausblick im Automobilbereich auf der Versorgung der Automobilhersteller mit einer größeren Menge von Halbleitern in diesem Jahr. Sowohl die Ukraine als auch Russland sind aber wichtige Lieferanten von Neon, das in der Herstellung von Halbleitern zum Einsatz kommt. Ein fragwürdiger Ausblick für die Halbleiterindustrie könnte bei Palladium jedoch erneut für Gegenwind sorgen.