OPEC hält für die Märkte eine positive Überraschung bereit
16 Mar 2021Entgegen den Markterwartungen haben die Organisation Erdöl-exportierender Länder (OPEC) und ihre Partnerländer (zusammen OPEC+) entschieden, die Produktion auch Anfang April 2021 auf demselben Niveau zu halten, anstatt mit der Lockerung ihrer Produktionseinschränkung von 7,1 Millionen Barrel pro Tag zu beginnen. Die Überraschung der OPEC+ hat sich positiv auf die Rohölsorten WTI und Brent ausgewirkt – beide Rohöl-Benchmarks haben am 4. März 2021 nach dem Treffen um über 5 % zugelegt. Wenn die Produktionsknappheit anhält, ist es möglich, dass die Ölpreise noch weiter steigen, da die weltweiten Ölvorräte weiter sinken könnten. Die entscheidende Frage ist, ob die OPEC+ in den kommenden Monaten eine solche strenge Politik aufrechterhalten kann, da die Gruppe fortlaufend Marktanteile verliert. Für den Moment befinden sich die Ölmärkte weiterhin in einer Backwardation-Situation, wodurch Ölinvestoren neben steigenden Spotpreisen auch von einer positiven Rollrendite profitieren.
Positive Entwicklung bei Magerschweinen hält an
12 Mar 2021Quelle: WisdomTree, Bloomberg. Stand der Daten: 10.03.2021.
Erholung bei Technologiewerten unterbricht Talfahrt
12 Mar 2021US-Dollar macht verlorenen Boden gut
12 Mar 2021Kupfer hält Verlusten bei Risikoaktiva stand
04 Mar 2021Der Reflation Trade sorgt bei Metallen wie Kupfer weiterhin für Unterstützung. Sich stetig verbessernde Wirtschaftsdaten, Optimismus aufgrund der Impfstoffe und die Aussicht auf ein zusätzliches Konjunkturpaket in den USA tragen ebenfalls zu der positiven Entwicklung des Metalls bei. Das wachsende Interesse an aufkommenden Technologien, bei denen Kupfer zum Einsatz kommt (wie Elektrofahrzeuge) haben den Kupferpreisen zusätzlichen Schub verliehen. Nächstfällige Kupfer-Futures verzeichneten im Februar ein Plus von über 14 % – die Zuwächse für den S&P 500 Index betrugen hingegen nur 2,6 %. Damit steigt der Kurszuwachs bei Kupfer seit Jahresbeginn auf über 18 %. Im Vergleich dazu ging der Bloomberg Industrial Metals Subindex nur um knapp über 10 % nach oben – ein Index, der auch Aluminium, Nickel und Zink beinhaltet.
Steigende Renditen lassen auch Gold nicht kalt
04 Mar 2021Der Hauptgrund für die letzthin sinkenden Goldpreise ist der starke Anstieg der Treasury-Renditen. Es besteht eine enge Beziehung zwischen Gold und Treasuries. Doch Treasuries sind nicht der einzige Faktor, der die Goldpreise beeinflusst. Die Inflation und eine Abwertung des Dollars wirken sich ebenfalls auf die Goldpreise aus. Die Inflation ist heute recht niedrig, doch die Inflationserwartungen steigen. Aufgrund der starken geldpolitischen Unterstützung könnte die Inflation in den nächsten Jahren deutlich zulegen. Deshalb halten viele Investoren eine finanzielle Absicherung gegen eine künftige Inflation mithilfe von Gold aufrecht. Für den Moment sind die Goldpreise aufgrund einer relativ niedrigen Inflation aber verhalten. Dadurch bietet sich jedoch möglicherweise ein guter Einstiegspunkt. Im Hinblick auf Devisen zeichnet sich für den US-Dollar unseres Erachtens aufgrund einer steigenden Verschuldung ein strukturell schwacher Ausblick ab. Die Abwertung des US-Dollars hat gerade erst begonnen und angesichts der zeitlichen Verzögerung in Bezug auf die Verschuldung, könnte dieser Trend mehrere Jahre anhalten. Deshalb könnte der Gegenwind bei Gold unseres Erachtens recht kurzfristig ausfallen, da sich Gold bei einer steigenden Inflation und einer Abwertung des Dollars voraussichtlich besser entwickeln wird.
Nervosität auf den Aktienmärkten aufgrund steigender US-Treasury-Renditen hält an
04 Mar 2021Die US-Aktienmärkte werden weiterhin durch steigende langfristige Treasury-Renditen beeinträchtigt. Die Verluste zeigen sich seit der zweiten Februarhälfte deutlicher in dem technologielastigen NASDAQ Composite Index als im S&P 500 Index. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch in globalen Aktien erkennen. Dort haben Wachstumsaktien im Gegensatz zu Value-Aktien in den letzten Wochen höhere Verluste erlitten. Mit Stand zum 3. März verzeichnet der MSCI World Growth Index ein Plus von 0,7 %, während der MSCI World Value Index um 5,1 % zugelegt hat.
Zinsstrukturkurve für US-Treasuries steigt weiter – Renditen von Anleihen mit 20-jähriger Laufzeit auf Ständen von Dezember 2019
04 Mar 2021Die Zinsstrukturkurve von US-Treasuries ist in den letzten Wochen noch steiler geworden, da die langfristigen Renditen aufgrund steigender Inflationserwartungen angezogen haben. Zwar hat die US-Notenbank ihre entgegenkommende Position für die absehbare Zukunft erneut bekräftigt, dies konnte bisher jedoch wenig gegen einen Anstieg der Renditen ausrichten. Obwohl die aktuelle Inflation des Verbraucherpreisindex (VPI) gegenüber dem Vorjahr für Januar ein Plus von 1,4 % betrug, preisen die US-Breakeven-Inflationsraten eine Inflation ein, die innerhalb eines Jahres 2,5 % erreichen wird.
Hausse bei Kupfer nimmt weiter an Fahrt auf
25 Feb 2021Sich langsam verbessernde Wirtschaftsdaten, eine starke Nachfrage aus China und das wachsende Interesse an aufkommenden Technologien, bei denen Kupfer eingesetzt wird (wie Elektrofahrzeuge), haben der Hausse bei Kupfer noch zusätzliche Dynamik verliehen. Nächstfällige Kupfer-Futures verzeichnen diesen Monat mit Stand zum 24. Februar ein Plus von über 18 %. Damit steigt der Zuwachs bei Kupfer seit Jahresbeginn auf über 20 %. Im Vergleich dazu ging der Bloomberg Industrial Metals Subindex nur um knapp über 14 % nach oben – ein Index, der auch Aluminium, Nickel und Zink beinhaltet.
Aktienmärkte geben aufgrund steigender Anleiherenditen nach
25 Feb 2021Ein steiler Anstieg der langfristigen Treasury-Renditen hat auf den Aktienmärkten in der zweiten Februarhälfte für Verluste gesorgt. Aufgrund steigender Inflationserwartungen fürchten die Märkte, dass die US-Notenbank (Fed) ihre Geldpolitik früher als erwartet verschärfen wird. Die Fed hat ihre Position jedoch bestätigt und wird die Zinsen in absehbarer Zukunft auf einem niedrigen Niveau halten. Das mag zwar die Nerven der Investoren beruhigen, es ist aber möglich, dass die Bekanntmachungen zum Konjunkturprogramm zum nächsten wichtigen Thema für die Aktienmärkte werden.