PRESSEMITTEILUNGEN
Geopolitik beeinflusst Industriemetalle, langfristige Fundamentaldaten aber weiter entscheidend
Friday 25th February '22
Die geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben auch Industriemetalle nicht unberührt gelassen. Betroffen sind u. a. die Rohstoffe Nickel und Aluminium, für die Russland ein wichtiger Lieferant ist. Sollten sich die Spannungen legen, werden diese Metalle unvermeidlich einen Teil ihres Glanzes verlieren. Die Backwardation-Situation beider Metalle, die für Industriemetalle ansonsten ungewöhnlich ist, reicht aber sehr viel weiter in die Zukunft. Durch eine Kombination aus zu niedrigen Investitionen im weltweiten Bergbausektor und einer steigenden Nachfrage nach Basismetallen ergibt sich bei Metallen in den nächsten Jahren das Risiko einer Unterversorgung. Dies hat dazu geführt, dass sich die Terminkurven mehrerer Industriemetalle in Backwardation befinden. Auch Zinn war im letzten Jahr aus demselben Grund unter den Rohstoffen mit der besten Performance und legt auch zu Beginn des Jahres 2022 weiter zu.